Donnerstag, 22. Februar 2018

Das fernste Foto der Erde: 25 Jahre Pale Blue Dot!

25 Jahre Pale Blue Dot!

"Entstanden ist das Foto „Pale Blue Dot“ am Valentinstag 1990, also heute vor genau 25 Jahren. Die 1977 gestartete NASA-Sonde Voyager 1 befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits jenseits der Umlaufbahnen von Neptun und Pluto. In dieser Entfernung war die Sonne zu einem Stern westlich des Orion-Sterns Rigelgeworden. Voyager 1 schaute am 14. Februar 1990 zurück ins Sonnensystem und machte insgesamt 60 Aufnahmen." 
(14.02.2015 von Zaubersterne)


Dienstag, 20. Februar 2018

Was geben wir dafür her, wenn Google seine Leistungen verbessert?

Es geht natürlich nicht nur um Google, sondern um alle Dienstleistungsanbieter, bei deren Dienstleistungen Daten über ihre Kunden anfallen.
Die Antwort ist: Selbst wenn der Dienstleister alle von uns gespeicherten Daten verschlüsselt lässt,
die Prozessdaten über seine Dienstleistungen verraten sehr viel über uns und die sind Eigentum des Anbieters.Daher ergibt sich Folgendes:
Unternehmen zahlen, damit Informationen über sie nicht zum Vorteil anderer verwendet werden. Die Anbieter versprechen uns zwar, dass sie unsere Daten nicht an Dritte weitergeben. Doch damit meinen sie in der Regel nur die Dateien selbst, also zum Beispiel die Excel-Tabellen. Gleichzeitig genehmigen sie sich in ihren Geschäftsbedingungen die Nutzung aller Daten und Informationen zur Verbesserung und Optimierung der eigenen Angebote“, hat Ganten beobachtet.
Mehr dazu (FAZ 19.2.18)

Sonntag, 18. Februar 2018

Wolfgang Leonhard: Meine Geschichte der DDR

Besprechungen bei Perlentaucher: https://www.perlentaucher.de/buch/wolfgang-leonhard/meine-geschichte-der-d-dr.html

Perlentaucher über die Besprechung in der FAZ:
 "Höchst subjektiv" seien Leonhards Wertungen, räumt er ein, "aber allemal anregend". Besonders spannend findet Fricke, dass Leonhard in diesem Buch nun nachtragen kann, was in seinem Bestseller von 1955 noch nicht möglich war: Einzelheiten zu seiner Flucht, bei der ihm jugoslawische Diplomaten geholfen hatten. "Aufschlussreich" findet der Rezensent zudem, was Leonhard über die Wiederbegegnung mit früheren Weggefährten wie Mischa Wolf nach der Maueröffnung erzählt. Voll und ganz eingenommen hat Fricke schließlich, wie ehrlich er über Erfolge, Enttäuschungen, Traumata und Ängste berichtet.
Diesem Urteil kann ich mich durchaus anschließen.  Besonders interessant sind für mich seine persönliche Sicht auf  Walter Ulbricht (sehr fleißig, stalinistisch parteitreu, bis er in den 60er Jahren eine andere ökonomische Politik versucht), Otto Grotewohl (entschieden gegen die Einheitspartei SED, nach einem Gespräch mit Marschall Schukow wie umgedreht), Anton Ackermann (L. fühlt sich ihm eng verbunden, für deutschen Weg zum Sozialismus*, brillant formulierend)

*Der deutsche Weg zum Sozialismus

Wie kommen wir in Bewegung? Eine Frage nicht nur an die GroKo.

Es helfen Schrittzähler und soziale Netze. Wie das?

https://hositeam.wordpress.com/2018/02/17/twitter-soziales-netz-sorgt-fuer-bewegung/

Samstag, 17. Februar 2018

Theater oder kreatives Wissensmanagement?


Sprechstunde mit 90 Experten


Einen echten Experten für einen Euro mieten. Mit ihm oder ihr eine halbe Stunde von Angesicht zu Angesicht reden: Das konnte man am 21. Oktober 2016 im Kulturzentrum Kampnagel in Hamburg (22.10.2016)

Freitag, 16. Februar 2018

Gaus im Gespräch mit Hermann Josef Abs

Abs, interviewt am 25.11.1964, war seinerzeit als Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Mitglied in über dreißig Aufsichtsräten, nicht selten als Vorsitzender, war seinerzeit der einflussreichste Manager der Bundesrepublik.
Er konstatierte damals für die die vergangenen sieben Jahre bei der Deutschen Bank gestiegene Einkommensbezüge von 70% für die Tarifangestellten, 60% für die "Oberbeamten", 50% für die "Unterschriftsträger", 33% für die Direktoren und 0% für die Vorstandsmitglieder.
Dass sich das geändert hat, kann man auf "Das Ende der sogenannten Deutschland AG"  zurückführen.
Abs sah in der unterschiedlichen Einkommensentwicklung der Bankangestellten eine nachholende Entwicklung und und meinte, die "sollte aber auch in der Vermögensbildung und der Vermögensverteilung gesucht werden". (S.49)
Im selben Interview sagte er, "daß die Politik eigentlich das Primat haben soll". (S.50) (Was er persönlich für richtig gehalten hat, ist damit freilich noch nicht gesagt.)
Damals habe er als Mitinhaber eines privaten Bankhauses etwa das Doppelte verdient wie als Vorstandsmitglied der Deutschen Bank.
Als Begründung für den Wechsel führte er an, dass "das größere Instrument mir ein angemesseneres Instrument schien". (S.51) Ihm gefiel die Formulierung, die Günter Gaus ihm anbot, er sei "doch nur der Hausmeier fremden Kapitals" (S.50).
(Günter Gaus: "Zur Person. Porträts in Frage und Antwort Bd II, München 1966)

Heute braucht ein Manager eines 'größeren Instruments' zusätzlich zu seinem Gehalt noch Boni, auch wenn seine Firma gerade Milliardenverluste hat. 


Geschichte des Telefons

Geschichte des Telefons

Geschichte des Telefons in Österreich

Vierfeldertafel